2026-09-19

Unterwegs in Sarzana, Oktober 2021

Sarzana ist mir weniger als Stadt in Erinnerung geblieben, sondern eher in einzelnen Bildern: enge Durchgänge, verwitterte Fassaden, kräftige Farben und kurze Begegnungen auf der Straße.

Fotografiert habe ich damals mit der Sony a6500 und dem kleinen Kitzoom. Die Kamera wurde in den Tests fast durchweg gelobt – ich selbst bin mit ihr jedoch nie richtig warm geworden. In Verbindung mit dem Kitobjektiv empfand ich die Bildqualität als eher mittelmäßig. Außerdem war mir die Kamera für Street Photography zu langsam in der Bedienung und trotz ihrer kompakten Abmessungen zu klobig. Das Kitzoom einer jeden Olympus bildet für mein Empfinden deutlich besser ab.

Natürlich war die a6500 technisch keine schlechte Kamera. Sie passte nur nicht besonders gut zu meiner Art zu fotografieren. Trotzdem sind in Sarzana einige Bilder entstanden, die ich auch heute noch mag. Manchmal bleibt von einem Ort eben weniger die konkrete Erinnerung als das, was man dort gesehen und fotografiert hat.

Was geblieben ist, ist die Erkenntnis, dass die kleinen italienischen Städte eigentlich immer schön sind. Ihre Patina, die Menschen und das Leben in den Gassen liefern überall Motive. Fotografisch ist es fast gleichgültig, wie die jeweilige Stadt heißt: Wer aufmerksam durch ihre Straßen geht, findet immer etwas Sehenswertes.

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